Schulporträt Wiener Heilstättenschule

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Unser Logo, es stellt die Verbindung zwischen Schule und Spital dar:

Der Unterricht für stationär aufgenommene Kinder und Jugendliche während ihres  Aufenthalts im Krankenhaus bzw. in Therapiepausen auch zu Hause, ist in Wien/Österreich Bestandteil des öffentlichen Schulwesens. Die Lehrerinnen und Lehrer stehen in einem Dienstverhältnis mit dem Land Wien. Sie arbeiten auf Grund der selben gesetzlichen Grundlagen wie alle anderen Lehrerinnen und Lehrer und erteilen einen, den österreichischen Lehrplänen entsprechenden Unterricht.

Der Bildungsauftrag der Heilstättenschule erstreckt sich im Wesentlichen auf drei große Bereiche:

  • Somatische Erkrankungen (incl. chronische Erkrankungen)
  • Psychiatrische und psychosomatische Symptome
  • Unfälle und deren Folgen

Die Wiener Heilstättenschule ist seit 1948 eine öffentliche Schule mit eigener Leitung. Vorformen der Beschulung am Krankenbett existierten aber schon seit 1913. Sie bot von Anfang an einen individuellen Unterricht für Kinder und Jugendliche während des stationären Aufenthalts. Wesentliches Merkmal dieser besonderen Schulform ist die stete Anpassung an Vorgaben von Medizin und Pflege – denn die Kinder und Jugendlichen sind in erste Linie Patienten. Oft trägt der Unterricht und die Beobachtungen der Pädagoginnen und Pädagogen zur Diagnosefindung bei. Derzeit unterrichten ca. 90 Lehrerinnen und Lehrer in 10 Wiener Spitälern jährlich ca. 5.000 Schülerinnen und Schüler.

Mag. Ingrid Schierer
Ehem. Schulleiterin der Wiener Heilstättenschule

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